Unterstützungsantriebe
Drehfeldmagnete eignen sich hervorragend, um bei kontinuierlichen
Fertigungsprozessen Umlenkwalzen u.Ä. so anzutreiben, daß
das Eigenreibmoment nicht vom Material aufgebracht werden muß.
Zur Auslegung des Antriebes ist das Drehmoment zu ermittlen, bzw.
die Umfangskraft zu messen (Bindfaden, Federwaage). Die Nennleistung
des Drehfeldmagneten ermittelt sich dann zu:


Die Nennleistung der Drehfeldmagnete bezieht sich immer auf 2/3
der Leerlaufdrehzahl, daher folgt für die Übersetzung
der nachgeschalteten Mechanik:
überschlägig
Wickelantriebe
Von der Vielzahl der verschiedenen Antriebsmöglichkeiten
zum Aufwickeln von Endlosmaterialien sollen hier nur die indirekt
zugkraftgesteuerten (ohne Tänzer o.ä.) Antriebe beachtet
werden.
Hierbei ist das Drehmoment des Wickelmotors möglichst exakt
zu bestimmen, da zu groß gewählte Motoren zu erheblichen
Problemen wegen des eingeschränkten Stellbereiches führen
können.
Kontaktwickler, Umfangswickler
Der Wickel wird über eine Kontaktwalze am Umfang angetrieben.
Die Drehzahl des Wickelantriebes bleibt während des Wickelvorganges
konstant. Auslegung wie unter Unterstützungsantriebe.
Achswickler, Zentralwickler
Der Wickel wird über die Wickelwelle angetrieben. Die Drehzahl
ist zu Beginn bei kleinem Drehmoment hoch und sinkt mit steigendem
Wickeldurchmesser bei steigendem Drehmoment.
Die Antriebsleistung ist konstant.
Zur Auslegung wird die Eckleistung" benötigt.
Für Beschleunigungsvorgänge sind entsprechende Reserven
einzurechnen. Bei Wickelverhältnissen q<4 sind obige Formeln
nicht anwendbar. Bitte sprechen Sie uns an.